Gemeinsam gegen Rechtsruck und Kriminalisierung
Antifaschismus steht unter massivem staatlichem Druck. Ob mit Prozessen, langen Haftstrafen oder internationalen Fahndungen – immer wieder sollen Einzelne herausgegriffen und stellvertretend verurteilt werden. Diese Angriffe zielen auf alle, die sich dem rechten Vormarsch in den Weg stellen und für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Unterdrückung kämpfen. Aber wir wissen: Unsere Stärke liegt in der Solidarität.
Über die KampagneVerfahren
Antifaschistisches Engagement ist vielfältig – und unverzichtbar. Umso klarer ist die Botschaft, wenn genau das kriminalisiert wird: Wir stehen nicht allein. Wir stehen zusammen.
Budapest-Komplex
Seit den Protesten gegen den rechtsextremen »Tag der Ehre« in Budapest 2023 erleben Antifaschist*innen eine beispiellose Repressionswelle. Die grenzüberschreitende Verfolgung im Budapest-Komplex steht exemplarisch für den politischen Willen, Antifaschismus zu kriminalisieren.
Zum Budapest-KomplexGroßverfahren DD/D
Die Großverfahren in Dresden und Düsseldorf sind in Paradebeispiel für die Kriminalisierung antifaschistischer Strukturen. Trotz fehlender Beweise wurden im ersten Prozess hohe Haftstrafen verhängt, weitere Prozesse laufen – ein Angriff auf uns alle.
Zum Großverfahren DD/DDemos im Visier
Ob in Gera, Offenburg oder Leipzig – antifaschistische Demonstrationen werden zunehmend zur Zielscheibe staatlicher Repression. Brutale Polizeieinsätze, Massenkessel und Hausdurchsuchungen sollen Widerstand kriminalisieren und einschüchtern. Doch Solidarität ist unsere Antwort.
Zu Demos im VisierMeldungen
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26. März 2026
Dresden: Aussageverweigerung mit Beugehaft bestraft
Im Dresdner Großprozess gegen sieben Antifaschist*innen greift das OLG zu immer härteren Mitteln: Am 25. März wurde ein geladener Zeuge, der die Aussage verweigerte, mit sechs Monaten Beugehaft belegt – obwohl er sich durch Aussagen selbst hätte belasten können. Der Versuch, antifaschistisches Engagement zu brechen, nimmt autoritäre Züge an.
Die Rote Hilfe kritisiert das Vorgehen als klar politischen Akt und fordert: Schluss mit Einschüchterung durch die Justiz – Freiheit für alle Antifaschist*innen!
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12. März 2026
Nürnberg: Razzien gegen Antifaschist*innen
Am 11. März durchsuchte die Polizei 24 Wohnungen in Nürnberg und anderen Städten. Grund sind Ermittlungen wegen „Landfriedensbruch“ nach Protesten gegen einen rechten Aufmarsch im April 2025.
Trotz geringer Vorwürfe wurden Wohnungen Minderjähriger und Arbeitsplätze durchsucht, Türen aufgebrochen und elektronische Geräte beschlagnahmt. Die Aktion zielt offenbar auf Einschüchterung antifaschistischen Protests.
Aktiv werden
Antifaschistisches Engagement wird kriminalisiert, linke Strukturen unter Druck gesetzt. Doch Solidarität ist mehr als ein Wort: Sie wird praktisch, wenn wir handeln. Organisieren, unterstützen, sichtbar bleiben – damit niemand allein bleibt.
Organisieren
Solidarität heißt: sich zusammentun, bevor es ernst wird. Werde Teil der Roten Hilfe. Schließ dich Solikreisen an. Unterstütze Menschen, bevor sie allein dastehen. Antirepressionsarbeit lebt davon, dass wir uns vorbereiten – kollektiv, verantwortungsvoll, solidarisch.
Organisiere dichSpenden
Prozesse, Öffentlichkeitsarbeit, politische Verteidigung – das alles kostet Geld. Damit niemand allein auf diesen Kosten sitzen bleibt, braucht es solidarische Finanzierung. Unterstütze die Kampagne »Wir sind alle Antifa« mit deiner Spende. Jeder Beitrag hilft.
Jetzt spendenUnterstützen
Wenn Menschen in Haft sind, ist das nicht das Ende der Solidarität – sondern ihr Beginn. Schreib Briefe, schick Bücher, zeig Haltung. Gefangene spüren, ob sie vergessen oder getragen werden. Zeig, dass du sie nicht allein lässt. Jede Nachricht durchbricht ein Stück Isolation.
Gefangene unterstützenVerbreiten
Häng Plakate, erzähl von der Kampagne, sprich über Repression. Denn was uns trifft, soll nicht unsichtbar bleiben. Antifaschismus braucht viele – und er braucht sie laut, sichtbar und verlässlich.
Kampagne verbreitenMaterialien
Ob für Infotische, Schaufenster oder Straßenecken – in Kürze könnt ihr Sticker, Plakate und weiteres Material zur Kampagne direkt bestellen.
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