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Wir sind alle Antifa

Gemeinsam gegen Rechtsruck und Kriminali­sierung

Antifaschismus steht unter massivem staatlichem Druck. Ob mit Prozessen, langen Haftstrafen oder internationalen Fahndungen – immer wieder sollen Einzelne herausgegriffen und stellvertretend verurteilt werden. Diese Angriffe zielen auf alle, die sich dem rechten Vormarsch in den Weg stellen und für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Unterdrückung kämpfen. Aber wir wissen: Unsere Stärke liegt in der Solidarität.

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Meldungen

  • 1. Juli 2026

    Beugehaft nach Aussageverweigerung im Dresdner Prozess

    Am 30. Juni 2026 war die Antifaschistin Lina als Zeugin zum Prozess in Dresden geladen. Dort sollte sie zu Taten aussagen, für die sie bereits verurteilt wurde. Sie verweigerte allerdings die Aussage. Als Folge wurden gegen sie eine Beugehaft von sechs Monaten plus 750 € Ordnungsgeld verhängt. Ihr Rechtsbeistand legt dagegen Widerspruch ein und solidarische Menschen organisieren Kundgebungen.

    Lina war im Mai 2023 vom Oberlandesgericht Dresden wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie weiterer Delikte zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden und befand bis vor wenigen Wochen in Haft. Bereits im März wurde ein weiterer Antifaschist aus gleichen Gründen zu sechs Monaten Beugehaft verurteilt. Die verhängte Strafe wurde kürzlich vom BGH bestätigt.

    Weitere Infos auf rote-hilfe.de

  • 30. Juni 2026

    Update zu Maja

    Bereits vor zwei Jahren ist Maja wegen eines europäischen Haftbefehls rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert worden. Deshalb fand vom am 27.+ 28.06. ein Aktionswochenende für die Freilassung von Maja statt. Durch die zahlreich stattfandene Prides an diesem Wochenende, war Maja dort immer wieder durch Aktionen, Schilder oder Transparente sichtbar. Wegen der Hitzewelle wurde die Demo in Jena auf den 1.Juli verschoben. Ebenfalls in diesem Zeitraum (27.06. – 01.07.) lag die zweite Filmtour des dunya collective, die ihren Film „MAJA T. - EXTRACTS FROM THE TRIAL“ in fünf Städten zeigten. Außerdem ist knapp ein Jahr nach dem 40-tägigen Hungerstreik eine Broschüre veröffentlicht worden, die den Protest innerhalb wie außerhalb der Mauern tiefergehend dokumentiert und bewertet.

    Zuletzt hatte Maja und ihre Familie eindrücklich von den immer noch anhaltenden menschenunwürdigen Haftbedingungen berichtet, bei denen Maja 23 Stunden am Tag isoliert in der Zelle ist.

    Weitere Infos auf jungle.world

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Antifaschistisches Engagement wird kriminalisiert, linke Strukturen unter Druck gesetzt. Doch Solidarität ist mehr als ein Wort: Sie wird praktisch, wenn wir handeln. Organisieren, unterstützen, sichtbar bleiben – damit niemand allein bleibt.

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Solidarität heißt: sich zusammen­tun, bevor es ernst wird. Werde Teil der Roten Hilfe. Schließ dich Solikreisen an. Unterstütze Menschen, bevor sie allein dastehen. Anti­repressions­arbeit lebt davon, dass wir uns vorbereiten – kollektiv, verantwortungsvoll, solidarisch.

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Prozesse, Öffentlichkeitsarbeit, politische Verteidigung – das alles kostet Geld. Damit niemand allein auf diesen Kosten sitzen bleibt, braucht es solidarische Finanzierung. Unterstütze die Kampagne »Wir sind alle Antifa« mit deiner Spende. Jeder Beitrag hilft.

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Wenn Menschen in Haft sind, ist das nicht das Ende der Solidarität – sondern ihr Beginn. Schreib Briefe, schick Bücher, zeig Haltung. Gefangene spüren, ob sie vergessen oder getragen werden. Zeig, dass du sie nicht allein lässt. Jede Nachricht durchbricht ein Stück Isolation.

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