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Wir sind alle Antifa

Gemeinsam gegen Rechtsruck und Kriminali­sierung

Antifaschismus steht unter massivem staatlichem Druck. Ob mit Prozessen, langen Haftstrafen oder internationalen Fahndungen – immer wieder sollen Einzelne herausgegriffen und stellvertretend verurteilt werden. Diese Angriffe zielen auf alle, die sich dem rechten Vormarsch in den Weg stellen und für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Unterdrückung kämpfen. Aber wir wissen: Unsere Stärke liegt in der Solidarität.

Über die Kampagne

Meldungen

  • 11. Februar 2026

    Wochenschau KW 06+07 (02. - 11. Februar 2026)

    Urteile in Budapest

    Am vergangenen Mittwoch, den 4.Februar wurden Urteile für drei Angeklagte im sogenannten „Budapest-Komplex“ vor dem ungarischen Gericht gesprochen. Während gegen eine Angeklagte zwei Jahre auf fünf Jahre Bewährung verhängt wurde, sollen Gabri aus Italien sieben Jahre und Maja acht Jahre ins Zuchthaus. Insbesondere Maja trifft das Urteil hart, da Maja im Gegensatz zu den beiden anderen, die in Italien bzw. Deutschland sind, in ungarischer Untersuchungshaft sitzt. Zuvor hatte Majas Anwalt einen Freispruch gefordert. Zudem hatte Maja das letzte Wort vor Gericht und eine bewegende und kraftvolle Abschlusserklärung gehalten. In ganz Deutschland gab es am Abend nach der Verkündung Kundgebungen und Demonstrationen in Solidarität mit den dreien. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Kein letztes Wort: Majas Rede zum Prozessende | Majas Anwalt fordert Freispruch | PM der Roten Hilfe

    Prozesserklärung von Nanuk veröffentlicht

    Auch der Großprozess in Dresden ist bereits beim fast 20. Prozesstag angekommen. Im Verfahren wurden bisher einige Zeugen vernommen, wie der aktive Neonazi Cedric Scholz. Mehrere Angelklagte hielten zu Beginn des Prozesses kämpferische Erklärungen. Die Prozesserklärung von Nanuk ist nun veröffentlicht.

    Erste Prozesse zu Tag X 2023 starten Ende Februar

    In Folge der Verurteilung von Lina und Anderen im Juni 2023 kam es zu Protesten in Leipzig und einem 12 Stunden andauernden Polizeikessel mit über 1300 Personen, dessen rechtliche Handhabe sich im Nachgang als immer fraglicher darstellt. Zehn Antifaschist*innen wurden daraufhin für zwei Woche in Untersuchungshaft gesteckt. Nun starten die ersten Prozesse zu dem Komplex Ende Februar.

    Kreuzer | nd

    Weitere Infos auf rote-hilfe.de

  • 4. Februar 2026

    Ungarn verurteilt Antifaschistin Maja zu acht Jahren Haft

    Im politischen Schauprozess in Budapest ist Maja zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Justiz ignorierte dabei sämtliche Beweislücken, menschenrechtliche Mindeststandards und Majas kritischen Gesundheitszustand. Seit Monaten sitzt die nicht-binäre Antifaschistin unter Isolationshaft, medizinischer Vernachlässigung und queerfeindlicher Repression im Knast.

    Das Urteil reiht sich ein in die europaweite Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands. Die deutsche Justiz hatte Maja trotz klarer Warnungen an das autoritäre Ungarn ausgeliefert. Unsere Antwort bleibt klar: Freiheit für Maja – wir sind alle Antifa!

    Weitere Infos auf rote-hilfe.de

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Antifaschistisches Engagement wird kriminalisiert, linke Strukturen unter Druck gesetzt. Doch Solidarität ist mehr als ein Wort: Sie wird praktisch, wenn wir handeln. Organisieren, unterstützen, sichtbar bleiben – damit niemand allein bleibt.

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Solidarität heißt: sich zusammen­tun, bevor es ernst wird. Werde Teil der Roten Hilfe. Schließ dich Solikreisen an. Unterstütze Menschen, bevor sie allein dastehen. Anti­repressions­arbeit lebt davon, dass wir uns vorbereiten – kollektiv, verantwortungsvoll, solidarisch.

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Wenn Menschen in Haft sind, ist das nicht das Ende der Solidarität – sondern ihr Beginn. Schreib Briefe, schick Bücher, zeig Haltung. Gefangene spüren, ob sie vergessen oder getragen werden. Zeig, dass du sie nicht allein lässt. Jede Nachricht durchbricht ein Stück Isolation.

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